Bücher

Buchcover von Ganz Unvollkommen

Ernst Reinhardt Verlag

ISBN-10: 3497016853
ISBN-13: 978-3497016853

ganz unvollkommen

Menschen mit Behinderung — das ist das zentrale Thema im Werk des Fotografen Rasso Bruckert. Ob in der Sport- oder Portraitfotografie, im Akt oder der dokumentarischen Darstellung, immer geht es ihm um die ganz eigene Ästhetik des behinderten Körpers. „Mein Körper ist individuell und ungewöhnlich, keinesfalls hässlich.“ Diese Einstellung eines Journalisten im Rollstuhl hat Rasso Bruckert zum Leitmotiv seines künstlerischen Schaffens gemacht. Im Studio fotografiert Bruckert Menschen im Portrait und Akt. Dort ist auch die Serie „ganz unvollkommen“ entstanden, Fotos zum Thema Akt und Körperbehinderung. Diese Fotoserie wurde bereits mehrfach ausgestellt und hat für Diskussionstoff im besten Sinne gesorgt. Die Serie wurde für den Bildband neu zusammengestellt und durch weitere Aktfotos ergänzt. Mit kurzen Texten untermalt zeigen die Aktfotos einfühlsam und gleichzeitig offen die Ästhetik und die Erotik der Menschen mit einer Körperbehinderung.

Buchcover von QA Einblicke

fgq.de

ISBN-10: 300015874X
ISBN-13: 978-3000158742

QA – Einblicke

Lange habe ich die Idee eines Fotoprojektes auf einer Querschnittstation mit mir rumgetragen. Es fehlte jedoch noch der entscheidende Anstoß zur Umsetzung.  Bis ich Professor Gerner, den Leiter der Querschnittabteilung der Orthopädischen Universitätsklinik in Heidelberg, auf einer Ausstellung kennen lernte. Er bot mir an das Fotoprojekt in seiner Klinik durchführen zu können.

Oft blieben die Türen während des Projektes für mich jedoch verschlossen. Zugang zu den Patienten zu finden war nicht immer leicht. Nicht alle wollten in dieser verletzlichen ersten Phase ihres „neuen“ Lebens beobachtet werden. Doch in der Regel war die Bereitschaft zur Teilnahme sehr groß. Viele brachten mir ein hohes Maß an Offenheit entgegen. Meist war ich durch meine Vorbehalte und Unsicherheiten gehemmter als sie.

Der Austausch mit den Pflegekräften auf Station und den Mitarbeitern in den Therapiebereichen hat mir da stets weitergeholfen. Die meisten unterstützen die Idee. Viele nahmen mich unter ihre Fittiche und erleichterten mir so den Zugang zu den Patienten erheblich. Durch Beobachten und in vielen Gesprächen lernte ich ihre Arbeit in allen Facetten kennen, konnte aber auch den Menschen hinter dem funktionierenden Mitarbeiter entdecken.

Rasso Bruckert